Karl-Ziegler-Schule |
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Am Montag den 22.10.01 fand in Zusammenarbeit von einigen Referenten und
den Politik - Wirtschafts - Kurs der 9. Klasse des Karl-Ziegler-Gymnasiums
unter der Leitung von Frau Lostermann-Denil ein Projekttag zum Thema :"Menschenrechte"
statt. Nachdem sich die Referenten eingefunden und vorgestellt hatten, sammelten
wir die Meinung der Kursteilnehmer über Menschenrechte und Vorurteile.
Es wurden 4 Gruppen benannt zu denen jeweils 5er Gruppen Stellung nahmen,
darunter Muslime, Afrikaner, Menschenrechtler usw. Nach der Befragung der
Referenten zu ihren einzelnen Fachgebieten, begann der Ethnologe Rubin Zemon
*einen Vortrag über die Menschenrechte zu halten.. Er wurde dabei von
Frau Ashouri übersetzt. In seinem Vortrag erläuterte Herr Zemon
einige strittige Punkte und klärte die Schüler über die Geschichte
und die Wichtigkeit der Menschenrechte auf. Er zeigte zudem die Unterschiede
bei den Vorurteilen gegen Rassen, Religionen, Klassen usw. auf und konnte
einige Vorurteile der Schüler ausräumen.
Frau Ashouri erläuterte die Bedeutung der UN-Menschenrechts-Charta und
trug einige bedeutende jedem Menschen unabhängig von Herkunft, Aussehen
oder anderer Merkmale zustehende Rechte vor. Danach ergriff Herr Mayamba**aus
dem Kongo das Wort. Er berichtete über die Geschichte des Kongo und von
seiner Flucht aus seiner Heimat und seinem Weg nach Deutschland.
Danach ging Frau Hamza*** auf die Vorstellungen über den Islam ein. Sie
erklärte auch, dass einige terroristische Gruppen den Islam für
ihre Zwecke missbrauchen und Textstellen aus dem Koran einfach anders deuten
als es dort steht.
Alles in allem ist zu sagen das der Projekttag sowohl in der Planung als auch
in der Ausführung ein voller Erfolg war. Ein herzliches Dankeschön
an alle Referenten und an Frau Lostermann-Denil.
*Herr Zemon war Gast aus Mazedonien. Er beobachtet im Auftrag der OSZE die
Umsetzung der Menschenrechte in Osteuropa.
**Herr Mayamba ist Flüchtling aus dem Kongo. Er arbeitet in der Flüchtlingsberatung
beimevangelischen Kirchenkreis an der Ruhr.
*** Frau Hamza ist Berberin. Ihre Eltern kommen aus Algerien. Sie arbeitet
bei der Caritas in der Flüchtlingsberatung.